Herzlich Willkommen auf der Website der Recklinghäuser Tafel...

Auf diesen Seiten möchten wir Sie genauer über unsere Arbeit informieren. Vielleicht wecken wir ja auch Ihr Interesse bei der Tafel mitzuarbeiten oder uns durch eine Spende - sei sie noch so klein - zu unterstützen. Dafür schon jetzt ein herzliches Dankeschön!

Noch kann die Recklinghäuser Tafel helfen...

„Die Zahl der registrierten Tafelkunden wächst sprunghaft an“, sagt Patrik Bönki, Sozialarbeiter beim Träger der Recklinghäuser Tafel, dem Sozialdienst katholischer Frauen Recklinghausen e.V. (SkF). Gut 20 Personen beantragen in jüngster Zeit Woche für Woche eine Kundenkarte, die sie – nach eingehender Prüfung ihrer wirtschaftlichen Lage – dazu berechtigt, einmal in der Woche in der Recklinghäuser Tafel einzukaufen. Die sortierten Lebensmittel aus den Spenden der ortsansässigen Lebensmittelhändler gehen gegen einen Bruchteil ihres Verkaufspreises über die Theken des Tafelladens an der Hochstraße und des Lebensbaums an der Kemnastraße.

In jedem Stadtteil Recklinghausens wohnt auch ein Tafelkunde, dem die zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeiter der Recklinghäuser Tafel auf Augenhöhe begegnen. Nicht als Almosen sollen die Menschen ihr „tägliches Brot“ erhalten, sondern im Kauf gegen einen Preis, der dem knappen Budget derer entspricht, die aus unterschiedlichsten Gründen in Notlagen geraten oder aus unserem wirtschaftlichen System ausgegliedert, herausgefallen, "freigestellt" worden sind.

Bis vor kurzem waren sie noch im Berufsleben verankert als MTA, Fachverkäuferin … Jetzt sind sie arbeitslos, infolge der „Finanzkrise“ am Arbeitsmarkt kaum noch vermittelbar. „Es ist erschreckend, wen es alles trifft!“, meint Birgit Hoffmann, ebenfalls Sozialarbeiterin des SkF, die in ihren Beratungsstunden direkten Kontakt mit Hilfesuchenden bekommt und im Gespräch Wege aus der Notlage vorschlägt - unter dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“.

Stellungnahme der Caritas NRW zum Tafelprinzip: "Zwischen Sozialstaat und Barmherzigkeit"