Fragen & Antworten

Was sammelt die Recklinghäuser Tafel eigentlich ein?

Die Recklinghäuser Tafel sammelt Lebensmittel ein, die nicht mehr allen Qualitätsstandards entsprechen (z. B. der Apfel mit Druckstelle oder der Joghurt, der noch am selben Tag sein Mindesthaltbarkeitsdatum erreicht hat). Es werden nur Dinge eingesammelt, die noch problemlos verzehrt werden können. Dazu gehört z. B. auch die Konservendose mit Beule, der vakuumverpackte Kaffee mit „Luftzieher“ aber auch falschabgepackte Ware und unbeliebtes Gemüse (z.B. Kartoffeln in Herzform, übergroße Auberginen, etc.). Nicht eingesammelt werden alkoholische Getränke, Kleidung und Lebensmittel, die offenbar nicht mehr zum Verzehr geeignet sind (hier insbesondere Hackfleisch, Fisch- und Eierprodukte).

Wie kann man Kunde bei der Recklinghäuser Tafel werden?

Kunden benötigen für den Einkauf im Tafelladen eine Kundenkarte. Diese bekommen sie beim hauptamtlichen Mitarbeiter des Sozialdienstes katholischer Frauen(freitags 9:00 bis 11:00 Uhr, Am Neumarkt 34), oder beim Sozialarbeiter des Gasthauses (mittwochs 9:00 bis 11:00 Uhr, Heilige-Geist-Straße 7). Die Bedürftigkeit ist nachzuweisen. Wer Leistungen nach Hartz IV oder vergleichbare Leistungen bekommt, hat die Möglichkeit, eine Tafelkarte ausgestellt zu bekommen. Diese gilt jeweils für ein halbes Jahr. Die neuen Tafelkunden müssen erklären, dass sie im Falle anderer Einkünfte auf einen Einkauf in der Tafel verzichten und sie die Waren nur für den eigenen Gebrauch nutzen. Zudem werden sie ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich um Ware kurz vor oder auf dem Mindesthaltbarkeitsdatum handelt. Inzwischen haben ca. 1.100 Bürgerinnen und Bürger aus Recklinghausen und Umgebung eine Kundenkarte für die Recklinghäuser Tafel.

Wieviele Kundinnen und Kunden hat die Recklinhäuser Tafel?

Nach neuestem Stand haben wir nunmehr ca. 1300 Kundinnen und Kunden in Recklinghausen.

Was kosten die Lebensmittel bei der Recklinghäuser Tafel?

Alle Lebensmittel, die die Recklinghäuser Tafel einsammelt, werden gegen einen kleinen Beitrag abgegeben. Dieser beträgt ca. 10 % des niedrigsten Ortsanbieterpreises („Aldipreis“). In erster Linie geht es darum, überschüssige Lebensmittel möglichst effektiv zu verteilen und nicht darum, Umsätze zu erwirtschaften. Die geforderten Gebühren sind jedoch für die Tafel notwendig, um Ausgaben wie Miete, Versicherung, Benzin, Verbrauchsgüter (Verpackungen, Einweghandschuhe, etc.) zu bezahlen.

Wie viel wird eigentlich eingesammelt?

Die Menge der eingesammelten Waren schwankt im Laufe des Jahres. Durchschnittlich werden von der Recklinghäuser Tafel ca. 18 Tonnen Lebensmittel pro Monat eingesammelt.

Woher bekommt die Tafel die gespendeten Lebensmittel?

Die Spender der Tafel sind ca. 50 Händler aus der direkten Umgebung und Recklinghausen.

Wird auf die Lebensmittelhygiene geachtet?

Wie auch andere Geschäfte unterliegt die Recklinghäuser Tafel den Bestimmungen der Lebensmittelüberwachung. Gekühlte Waren wie Molkereiprodukte werden in Kühlbehältern transportiert, so dass die Kühlkette nicht unterbrochen wird. Die Mitarbeiter beachten die einschlägigen Bestimmungen der Lebensmittelgesetzgebung.